Blutegeltherapie


Der Blutegel

(Hirudo verbana)

Der Blutegel ist bereits seit vielen Jahrtausenden in der Heilkunst bekannt, beispielsweise wurde bei den Germanen das Wort für "Blutegel" auch nahezu synonym für "Heiler" verwendet.

Tiere wissen dies instinktiv und gehen gezielt bei Gelenkproblemen in Gewässer mit Blutegeln, lassen sich geduldig helfen, nach dem Motto: eine kleine Mahlzeit für den Egel, helfende Sekrete für den Patienten.

Leider geriet das Wissen um die Egel beim Menschen in Vergessenheit, doch glücklicherweise kehrt dieses Bewusstsein seit einigen Jahren wieder zurück.


Indikationen

Die Speichelsekrete des Egels sind so vielseitig nutzbar, dass ich hier nur einige Beispiele für Problematiken aufführen kann, bei welchen die Therapie anwendbar ist:

 

*jegliche Art von Gelenkproblemen

*Entzündungen

*Schwellungen

*Verspannungen

*Ekzeme

*Narbenbehandlung

*Wundheilungsstörungen (auch direkt post- op)

Praxisbeispiele

Folgen...

Nebenwirkungen

Eine "Nebenwirkung" sollte direkt zu Anfang genannt sein, auch wenn diese eigentlich dem entspricht, was man mit der Egeltherapie erreichen möchte, die:

 

*Nachblutung: der Patient blutet zwischen 12 und 24 Stunden nach, was jedoch genauso gewollt und gewünscht ist. Diese Nachblutung entsteht durch die blutverdünnenden Stoffe, welche der Egel absondert.

*Sekundärinfektionen, wenn die Einbiss- Stellen nicht in Ruhe verheilen können und an den Krusten herummanipuliert wird

*Müdigkeit, völlig harmlos und normal